
Martha Stadlmair
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Donnerstag 16. Februar, 19.30 Uhr
Kantonsbibliothek Thurgau, Promenadenstrasse 12, 8510 Frauenfeld
Ferruccio Cainero liest aus seinen Erzählungen, die er für "Morgengeschichte"
auf DRS 1 geschrieben hat.
Infotelefon: +41 52 7241888
Donnerstag 16. Februar, 20.00 Uhr
Hubschulhaus, Frauenfelderstrasse 8, 8266 Steckborn
Vortrag von Dr. Elmar Fischer, Verfasser einer Biographie über
Adolf Deucher, Berikon. Der berühmte Steckborner Bürger Adolf Deucher,
Bundesrat. In fast 30-jähriger Amtszeit als Bundesrat prägte Adolf Deucher
von 1883 bis zu seinem Tod im Amt 1912 die Anfänge des schweizerischen
Sozialstaates sowie die Wirtschaftspolitik in einem Umfeld zwischen
Freihandel und Protektionismus.
Aus Anlass des hundertsten Todestages beleuchtet der Referent das
politische Wirken des einer Steckborner Familie entstammenden Magistraten.
Infotelefon: +41 52 7611590
Freitag 17. Februar, 19.30 Uhr
Z88, Hauptstrasse 88a, 8280 Kreuzlingen
Im Februar startet die neue U20-Slam-Saison des Kantons Thurgau mit der
ersten Vorrunde in Kreuzlingen: Erneut werden sich die besten Jungslammer
der Region eine spannende Dichterschlacht mit aussergewöhnlichen
und fabelhaften Texten liefern. Das Publikum bestimmt, wer am
kantonalen Finale im Sommer teilnehmen darf. Dabei winkt auch die
Qualifikation für die Schweizermeisterschaften und für die deutschsprachigen
Meisterschaften 2012 in Heidelberg. Teilnehmen können junge Leute bis 20 Jahre.
Eintritt 8.-/12.-
Infotelefon: +41 71 6722052
Sonntag 19. Februar, 16.00 Uhr
Museum Rosenegg, Stucksaal, Bärenstrasse 6, 8280 Kreuzlingen
Lesung mit dem Malerpoeten Bruno Epple (im Rahmen der Sonderausstellung)
Infotelefon: +41 71 6728151
Montag 20. Februar, 19.30 Uhr
Regionalbibliothek Weinfelden, Freiestrasse 4, 8570 Weinfelden
Diskussion über den Roman "Leidenschaft" von Irène Némirovsky
Infotelefon: +41 71 6223554
Donnerstag 23. Februar, 20.00 Uhr
Kantonsschulhaus Kreuzlingen, Aula, Pestalozzistrasse 7, 8280 Kreuzlingen
Die Lesung wird musikalisch von Christian Brantschen (Patent Ochsner) begleitet.
Pedro Lenz an den Worten und Christian Brantschen an den Tasten
(Akkordeon, Piano, Melodika, Sounds) performen Lenz preisgekrönten
Roman «Der Goalie bin ig». «Der Goalie bin ig» ist ein charmanter
Schelmenroman, voller Melancholie und Heiterkeit. Pedro Lenz, Schriftsteller,
liest die Geschichte vom Goalie in ungekünstelter Umgangssprache.
Christian Brantschen, langjähriger Theater- und Filmmusiker,
Tastenmann von «Patent Ochsner», begleitet die Episoden mit eigens
dafür komponierter Musik.
Infotelefon: +41 71 6774646
Sonntag 26. Februar, 13.00/14.30/16.00 Uhr
Naturmuseum Thurgau, Freie Strasse 26, 8510 Frauenfeld
Theater für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene - märchenhafte Geschichten
erzählt und gespielt von Katharina Lienhard (Schauspielerin)
Für ein Tauchabenteuer muss es nicht immer die Karibik sein.
Die Sonderausstellung entführt Besucherinnen und Besucher in die
faszinierende Unterwasserwelt unserer Bäche, Flüsse und Seen,
wo zahlreiche Fischarten zu Hause sind. Mit aufwändig gefertigten,
lebensechten Präparaten zeigt die vom Naturmuseum Solothurn produzierte
Ausstellung die Vielfalt der einheimischen Fischfauna, aufgeteilt nach
den verschiedenen Gewässerlebensräumen. Die Ausstellung informiert über
Biologie und Lebensweise der Fische und diskutiert Probleme, mit denen
Fische heutzutage in ihren, auch vom Menschen stark beanspruchten
Lebensräumen zu kämpfen haben. Wer wissen möchte, ob Fische wirklich
stumm sind oder wie sich ein wandernder Lachs fühlt, findet die Antwort
an einer der vielen Spielstationen. Höhepunkt für alle kleinen Besucher
ist der schillernde Riesenfsich, in dessen Innerem es sich in die Welt
der Märchen abtauchen lässt.
Platzzahl beschränkt. Anmeldung empfohlen.
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "FisCHe".
Infotelefon: +41 52 7242219
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Autor: Martha Stadlmair
Verlag: Edition Fischer GmbH
Taschenbuch, ISBN 978-3-89950-948-9
An einem Strand in Italien wird der kleine schwarze Hund »Namenlos« geboren und wächst wild heran. Nach und nach verliert er die Scheu gegenüber einem Jungen namens Luca. Diesem gelingt es seine Eltern zu überzeugen, »Namenlos« mit in die Schweiz zu nehmen. Doch der Streuner ist nicht so leicht ins Familienleben zu integrieren und er landet schliesslich im Tierheim. Bald findet er ein neues Zuhause bei Martha, die ihm den Namen »Harry Zwei« gibt. Das Wasser, das Boot am Untersee geben dem Hund etwas von seiner Freiheit zurück. Trotz seiner Verschmustheit bleibt er ein Wildtier und bringt seine Besitzerin immer wieder in Verlegenheit.
In diesem zweiten Buch erzählt Martha aus ihrem Leben, vom Reiten und den vielen Unternehmungen mit dem Familienhund. Der Leser findet darin eine kleine Fensteröffnung zu Martha und Angelo, die im Erstlingswerk »Ein stummer Schrei« erwähnt worden sind. »Harry Zwei« hat viele Begegnungen zu Mitmenschen geschaffen und dabei alle Herzen erwärmt.
Autor: Walter Bühler
Verlag Liebig
Taschenbuch, ISBN 978-3-9523545-1-3
Kommissar Marbass hat seinen dritten Fall gelöst. In
den Ferien in Amsterdam begegnet er einem Totenkopf.
Zusammen mit seiner Freundin besucht er die
Nordsee. Ein Krach folgt – und aus ist diese Beziehung.
Wieder zurück am Arbeitsplatz, wird er mit
einem Fax über Sax informiert. Sie galt seit Jahren
als vermisst. Marbass’ Recherchen ergeben, dass Sax
dazumal, vor ihrem Verschwinden, einen Entwickler
für Virensoftware im Gefängnis besucht hat. Ein Jahr
später ist diese Person von der Firma Micromac angestellt
worden. Marbass lebt in Kleinwil. Sein Freund
Lieberherr ist ein Poetryslammer und Geschichtenerzähler
aus Leidenschaft. Marbass lektoriert seine Texte.
Nebenbei verliebt er sich in eine Frau. Das Ei
wird von ihr gekocht, so wie er es haben will.
Der Krimi-Autor , Poetry-Slamer und Storyteller Walter Bühler ist 1962 in Amriswil geboren und aufgewachsen.
«Das lädierte Steuerrad» mit Kommissar Marbass ist in
jeder Buchhandlung erhältlich
Autorin: Marianne Ulrich
Verlag: Edition Signathur, Dozwil
ISBN 978-3-908141-48-8
Das Erzählbändchen Jazzblau & Sofagrün der Steckborner Autorin Marianne Ulrich ist soeben in 2. Auflage wieder erschienen. Die romantisch-verspielten, auch amüsanten und tiefsinnigen Erzählungen, begleitet von den originellen Collagen ihrer Tochter Colette, waren in der Reihe «die kleine signathur» Ende Februar als Erstdrucke herausgekommen. Zu leider tragischer Aktualität gelangte unlängst die Titelgeschichte Sofagrün, weil ihr Protagonist, wie lange schon vorangekündigt, sogenannt freiwillig aus dem Leben schied. Die Schriftstellerin selber hatte ihm einen weniger krassen Abschied zugedacht.
Autor: Albert M. Debrunner
Verlag Huber, Frauenfeld
ISBN 978-3-7193-1478-1
Orte erzählen Geschichten. Sie wahren die Erinnerungen der Bewohner
und Besucherinnen,
die für kurze oder längere Zeit dort lebten.
Hauptwil ist eines jener 25 Poetennester, die der in Basel lebende Autor
Albert M. Debrunner im Thurgau
bereist hat – auf der Suche nach den Spuren, die Schreibende dort
hinterlassen haben.
Seine gesammelten Fundstücke legt er nun in dem Band ‹Literaturführer
Thurgau› vor.
Im Vorwort schreibt er: «Kunsthistorisch Interessierte haben den
Thurgau schon lange für sich entdeckt.
Dass der Kanton auch Literaturfreunden viel zu bieten hat, ist hingegen
noch viel zu wenig bekannt.»
Und so folgt man gespannt Debrunners Streifzügen durch Zeit und
Region.
Ausgangspunkt der Spurensuche sind jeweils die Orte, an denen sich ‹Literatur› im
weitesten Sinne
ereignet hat oder noch ereignet: In Kesswil etwa, wo in den Zwanzigerjahren
des
letzten Jahrhunderts die dichtende Pfarrersfrau Julie Weidenmann ihr
Haus am See zu einem
Zentrum literarischen Lebens machte. Oder in Dozwil, wo sich nicht nur
der
Designer Henry van de Velde niedergelassen hatte, sondern auch bildungshungrige
Einheimische 1860 den ‹Leseverein Dozwil› gründeten – einer
der ersten in der Ostschweiz.
Oder die Kartause Ittingen mit ihrer wechselvollen Geschichte, die u.a.
Niklaus Meienberg mitgestaltet hat.
Dabei richtet der Autor, dessen familiäre Wurzeln selber ins Thurgauische
reichen,
sein Augenmerk ebenso auf prominente Namen, die für kurz oder länger
im Thurgau weilten,
wie auf das lokale Schaffen. Textpassagen dokumentieren zuweilen das
Wirken der Autorinnen und Autoren,
biografische Skizzen verraten die Beweggründe, den Thurgau zum vorübergehenden
Schreibort zu
wählen oder zur endgültigen Heimat werden zu lassen.
Die Lebensausschnitte
sind häufig eingebettet in historische, kulturelle,
politische oder literarische
Zusammenhänge und schaffen so, über Landes- und Literaturgrenzen
hinweg, Bezüge zum Rest der Welt.
Es ist eine vergnüglich zu lesende, äusserst informative und
Neugier weckende Spurenlegung,
der man gerne augenblicklich nachgehen würde.
Corina Lanfranchi
Auszug aus www.programmzeitung.ch
Albert M. Debrunner, geboren 1964, Dr. phil., lebt als Gymnasiallehrer
in Basel. Aktive Mitarbeit am Literaturhaus Basel. Studium Englisch,
Deutsch
und Philosophie, promovierte mit einer Arbeit über den Schweizer
Aufklärer Johann
Jakob Bodmer.
Besondere Interessensgebiete: Schweizer Literatur, Kulturgeschichte
des Oberrheins, die Literaten im Thurgau. Autor von «Freunde, es
war eine
elende Zeit – René Schickele in der Schweiz 1915 – 1919».
Das Buch ist als Leitfaden und Inspiration zu betrachten, sich dem Thema Literaten im Thurgau auf angenehme Art und Weise zu nähern. Beim Lesen des Buches werden sich die Fragen von alleine einstellen, zu deren Beantwortung man sich weiter in die Materie versenken will. Es kann allen empfohlen werden, die immer etwas mehr wissen wollten über Literatur, Land und Leute am Untersee und im restlichen Thurgau.
Mein Rat: kaufen Sie sich das Buch morgen und nächsten Mai Wanderschuhe - lesen Sie das Buch über den Winter das erste mal und ein zweites mal nächsten Mai . . . entlang des Seerücken - Sie werden es geniessen.
In diesem Sinn Hans Udry.
Geschichten aus dem Dorf sind eigentlich ein Urschweizer Thema aus der Literatur und der Kunst. Meistens waren es Literaten, die zurückgezogen vom Leben in der Welt und abseits von den grossen Metropolen, das Leben in einer kleinen Gemeinschaft dokumentierten. In den Idyllen und Schäfergeschichten des 18. Jahrhunderts fand die Sehnsucht nach dem einfachen Leben, abseits der grossen Welt ihren Ausdruck und wuchs sich in der Romantik aus zu einem Idealbild des urtümlichen und ursprünglichen Lebens des Menschen. Das Dorf agiert als Projektionsfläche für ein einfaches Leben, nahe der Natur und ohne die Komplikationen einer modernen industrialisierten und technisierten Gesellschaft.
zeitgarten.ch ist ein Label, eine Metapher für ein wachsendes Projekt, zeitgarten.ch ist ein Übertitel für mehrere Projekte die sich aus den Themen Geschichte, Zeit, Garten, Dorf, Mensch und Natur zusammensetzen und entwickeln.
In der ersten Phase führen wir eine Kommunikations- und Sammelstelle
für Geschichte und Geschichten von und über den Ort Pfyn und
seiner Bewohner. Wir sammeln Bilder, Geschichten, Fotos und Erlebnisse,
ordnen und archivieren sie. Uns interessiert das lebendige Jetzt. Wir
fragen uns, was von uns und unserer Geschichte, unserer Zeit übrig
bleiben wird. Was bedeutet Geschichte in einem Dorf, das weit weg liegt
von den Orten in denen Geschichte geschrieben wird? Wir sind daran interessiert,
ein lebendiges Projekt ins Leben zu rufen, an dem möglichst viele
Menschen beteiligt sind und zu dem möglichst viele Menschen beitragen
können.
Wir wollen Geschichte erlebbar machen, als das was sie eigentlich ist:
als Geschichten, die sich Menschen über Menschen erzählen.
zeitgarten.ch ist ein Projekt von Alex Meszmer und Reto Müller,
Pfyn
Kontakt: Alex Meszmer und Reto Müller, Städtli 7, CH-8505 Pfyn
Telefon +41 (0) 52 770 14 65, E-Mail: info (at) zeitgarten.ch
www.zeitgarten.ch
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letzes Update 13.02.2012
